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    Beim Segeln bläst der Wind den Kopf frei. 

Segeltörn Mai/Juni 2014

Klintholm (Insel Møn, Dänemark): "Es gefällt mir hier sehr gut, sodass ich mir vorstellen könnte, mehrere Monate an diesem Ort zu verweilen (...)." (Reisetagebuch, 19. Mai 2014).

Zwei Monate lang war ich auf der Ostsee unterwegs - zunächst fünf Wochen als Einhandsegler; später stieß meine Lebenspartnerin hinzu.

Es handelte sich um eine sehr persönliche Reise, die ich direkt in einem Tagebuch in zwei Teilen ("Ein Kopf, zwei Hände" und "Zweisamkeit") intensiv verarbeitete. Leider entstanden deshalb kaum Fotos und Videostreams.

Dieser Törn bedeutete für mich der Auftakt zu einer größeren Reise, die im Alltag fortgesetzt werden sollte und die ich als eine Reise zu mir selbst verstand - dabei meinem bewährten Grundschema folgend: "Vortasten - vertiefen - gegebenenfalls aber auch verwerfen". Somit ging es mir nicht darum, so viele Seemeilen wie möglich im Kielwasser zu lassen, sondern einfach nur unterwegs zu sein und auch an einsamen Orten zu verweilen.

Trotz allem war es mir wichtig, regelmäßig ein Lebenszeichen von mir zu senden. Dies geschah in Form von Info-Mails an meine Familie, Freunde und Bekannte sowie Kollegen.

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