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    Beim Segeln bläst der Wind den Kopf frei. 

Segelrevier Ostsee

Aufgrund idealer Windverhältnisse kann die Ostsee als ein sehr gutes Segelrevier bezeichnet werden.

Die Ostsee, auch Baltisches Meer genannt, ist das größte Brackwassermeer der Erde. Durch die Verbindung mit der Nordsee ergibt sich jedoch vor allem in der Westlichen Ostsee ein höherer Salz- und Sauerstoffgehalt als in den östlich gelegenen Seegebieten.

Die Gesamtfläche beträgt fast 413.000 Quadratkilometer. Obwohl die Ostsee eher als ein flaches Gewässer bekannt ist, worauf die kurzen und steilen Wellen zurückzuführen sind, beträgt die tiefste Stelle fast 460 Meter.

Aufgrund idealer Windverhältnisse kann die Ostsee als ein sehr gutes Segelrevier bezeichnet werden. Trotzdem treten auch Flauten und anhaltende Stürme auf - letzteres vor allem im Frühjahr und im Herbst.

Obwohl die Ostsee kein typisches Tidengewässer ist und nur geringfügige Gezeiten aufweist, können im westlichen Teil der Ostsee bei lang anhaltenden und starken Nordostwinden die Wasserstände extrem steigen, bei lang anhaltenden Südwestwinden extrem absinken.

Zu berücksichtigen sind auch teilweise starke Strömungen, vor allem dort, wo es eng wird, beispielsweise im Kleinen Belt bei Middelfart bis zu vier Knoten. Im Svendborgsund, wo die Strömungsrichtung alle sechs Stunden wechselt, beträgt die Stromgeschwindigkeit sogar bis fünf Knoten.

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