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    Beim Segeln bläst der Wind den Kopf frei. 

Weshalb Segeln?

Westliche Ostsee im Oktober. Der nötige Respekt gegenüber der Natur darf niemals verloren gehen.

Bereits als Literaturstudent hatte ich den Traum, eines Tages zu segeln und mit einem eigenen Boot auf dem Meer unterwegs zu sein. Wenn ich meine eigene Zukunft vor Augen hatte, sah ich mich oftmals als älteren Mann, weißhaarig und bärtig, allein auf einem kleinen Kajütboot - begleitet von vielen Büchern.

Mit Ende 30 fing ich an zu segeln - zunächst auf heimischen Binnenrevieren. Nach einem Segelkurs auf dem Ammersee kaufte ich eine kenter­freudige Jolle, eine 505, auf der ich nach wie vor auf dem Walchensee die sommerlichen Wochenenden verbringe. Auf diesem "Surfbrett mit Sitzgelegenheit" lernte ich segeln.

Ein paar Jahre später ging es mit dem Küstensegeln weiter. Insbesondere auf der kroatischen Adria, aber auch in der Ägäis und auf der Ostsee sammelte ich meine ersten Erfahrungen auf dem Meer. Nach mehreren Ausbildungs- und Chartertörns erwarb ich eine gebrauchte Segelyacht, mit der ich 2014 zwei Monate auf der Ostsee unterwegs war.

Am Segeln reizen mich neben der persönlichen Herausforderung die Weite und die Einsamkeit, das Ursprüngliche, das In- und Mit-der-Natur-Sein. Ob auf heimischen Binnenrevieren oder auf dem Meer: Beim Segeln bläst der Wind den Kopf frei. Und man konzentriert sich auf das Wesentliche.

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