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    Beim Segeln bläst der Wind den Kopf frei. 

Segeln und dynamisches Lernen

Bei meiner letzten Praxisprüfung fragte einer der beiden Prüfer in die Runde, was das Wichtigste beim Segeln sei? Es kamen Antworten wie "Seemannschaft“, "Wetterbeobachtung“, "Wind“ und "Segeltrimm". Die Musterantwort des Prüfers lautete lapidar: "Spaß“. Mit dieser rhetorischen Einlage wollte er dem einen oder anderen Prüfungskandidaten die Anspannung nehmen.

Spaß ist ein wesentlicher Faktor. Aber um Spaß am Segeln zu haben, bedarf es jedoch einiger Basics, die von Törn zu Törn erweitert und vertieft werden. Nicht nur Ausbildungsfahrten erweitern das Wissen und den Erfahrungsschatz rund ums Segeln, sondern auch jeder einzelne Chartertörn - ob als Skipper oder Crewmitglied.

Darüber hinaus lernt man als Yachteigner so ein mehr oder minder kleines Schiff intensiver kennen, als es normalerweise bei einem Chartertörn der Fall ist - allein aufgrund der Reparatur- und Wartungsarbeiten.

Auch wenn man als Segler manchmal an seine Grenzen zu glauben stößt und mitunter in mehr oder weniger bedrohlichen Situationen gezwungen ist, angemessen und besonnen zu reagieren: Lernen macht Spaß - vor allem dann, wenn es einen praktischen Bezug gibt. Segeln ist dynamisches Lernen.

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Lernen macht Spaß - vor allem dann, wenn es einen praktischen Bezug gibt. Segeln ist dynamisches Lernen.