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    Beim Segeln bläst der Wind den Kopf frei. 

Segelrevier Walchensee

Am Südufer des Sees befinden sich Landliegeplätze für Hobie Cats und Jollen. Über Land ist dieses Areal nur über eine (mautpflichtige) Privatstraße zu erreichen.

Nicht nur Segler, sondern auch Wind- und Kitesurfer berauschen sich an den thermischen Winden in den Sommermonaten. Grundsätzlich gilt: Der Wind setzt oftmals an sonnigen Tagen gegen Mittag aus nördlicher Richtung ein und lässt am Nachmittag langsam wieder nach. Die Windstärke schwankt dabei zwischen drei und fünf Beauforts, kann aber auch darüber liegen.

Anders verhält es sich mit südlichen Winden, die über die niedrige Bergkette am Südufer des Sees gelangen. Es baut sich, im Unterschied zu den thermischen Winden aus nördlicher Richtung, kein Gleitwind auf. Bei Föhn weht ein warmer Fallwind in Richtung Norden.

Die Wellenhöhe beträgt bei mäßigem bis frischem Wind etwa 30 bis 50 Zentimeter.

Es besteht aus Sicherheitsgründen ein Nachtfahrverbot. Auch das Nächtigen auf Booten ist nicht erlaubt. Daher beträgt die zulässige maximale Kajüthöhe nur 1,20 Meter; man geht davon aus, dass eine niedrige Kajüte als Stauraum genutzt wird. Die maximale Bootslänge (Lüa) beträgt 9,20 Meter. Boote mit Motor sind auf dem Walchensee grundsätzlich verboten. Weitere Infos erteilt das Landratsamt Bad Tölz.

Die Anzahl der Liegeplätze für Jollen und Hobie Cats ist beschränkt. Wer sich anderen Seglern in einem Verein anschließen möchte, kann sich auf dessen Website über eine entsprechende Mitgliedschaft informieren.

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