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    Beim Segeln bläst der Wind den Kopf frei. 

Topografie

Die Landschaft spiegelt sich auf der Wasseroberfläche des Alpensees.

Der von bewaldeten Bergen umrahmte Walchensee liegt auf einer Höhe von 802 Metern ü.d.M. und ist mit rund 190 Metern einer der tiefsten und mit 16,4 Quadratkilometern auch einer der größten Alpenseen Deutschlands. Die Entfernung zwischen dem Nord- und dem Südufer beträgt rund fünf, zwischen dem West- und dem Ostufer etwa vier Kilometer. Die Länge des Ufers, das - von wenigen Ausnahmen abgesehen - überall frei zugänglich ist, beträgt 27 Kilometer.

Neben dem Walchenseekraftwerk, das den Gebirgssee mit dem 200 Meter tiefer liegenden Kochelsee verbindet, ist die Jachen der natürliche Abfluss des Sees. Die Obernach ist der größte natürliche Zufluss.

Die ausgezeichnete Badewasserqualität ist darauf zurückzuführen, dass der Walchensee, einschließlich der Uferstreifen, als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen ist. Die einzige Insel des Sees steht sogar unter Naturschutz und darf nicht betreten werden. Trotz einiger flacher Strände besteht ein Großteil des Ufers aus Steilufer.

Am Westufer des Walchensees liegt die gleichnamige Ortschaft, ein Luftkurort mit rund 600 Einwohnern. Noch wesentlich kleiner sind die Ortschaften Urfeld, Zwergern und Einsiedl. Der Jakobsweg führt, von Süden kommend, am Walchensee vorbei in das Alpenvorland.

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